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Die verfluchte
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echoes of wartime - Nachklang der Geschichte (n)

  Koproduktion

Kulturamt der Stadt Fulda, Freies Theaters Fulda e.V.,  Theater MITTENDRIN ,Common Players

 

 Brotmarke

Nach 2jähriger Vorbereitungszeit, ursprünglich auch mit Theaterleuten aus Avranches, Creditons Patenstadt in der Normandie, wird von Mai 2018 - Oktober 2018 ein gemeinsames Theaterstück entstehen, das im Oktober in Crediton und Fulda mehrfach aufgeführt werden wird - 100 Jahre nach Beendigung des ersten Weltkrieges, 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechtes.

 

Zum Inhalt

Die Theaterproduktion „echoes of wartime“ soll nicht in erster Linie die politische Situation während der Kriegsjahre zum Inhalt haben, sondern wird vorrangig davon erzählen, was die Menschen während dieser Jahre bewegt hat – der Alltag mit der Bewältigung von Hunger und Entbehrung, die Sorge um die Familienangehörigen an der Front, Hoffnungen, Verluste, Schicksale. Die in Crediton lebende Autorin Mary Stephenson hat im Frühjahr 2017 nicht nur in Crediton und Fulda in den Archiven recherchiert sondern auch in Avranches. Sie hat Feldpost studiert, Zeitungsberichte gelesen, Interviews geführt sowie Gräber und Denkmäler aufgesucht.  Mit  diesem Material hat sie ein Stück geschrieben, das die Grundlage für das gemeinsame Projekt „echoes of wartime“ sein wird. Die Idee ist, zum einen die jeweils regionale Geschichte zu beleuchten, aber auch, diese in Bezug zu den Geschichten der anderen Städte zu bringen. Schlussendlich hatten alle die gleiche Idee: sie zogen im Namen Gottes in den Krieg und sahen im jeweils Anderen den Feind.

Der erste Weltkrieg hat nicht nur die Weltpolitik entscheidend beeinflusst sondern natürlich auch das Leben der Menschen in den jeweiligen Ländern. So hat sich z.B. die Stellung der Frauen, die während dieser Jahre die Aufgaben der Männer in der Produktion übernehmen mussten,  maßgeblich verändert. Die Forderung nach der Einführung des Frauenwahlrechts wurde öffentlich diskutiert und führte - zeitlich verschoben- in den Ländern zur Einführung des selbigen.

 Kriegserklärung

"echoes of wartime - Nachklang der Geschichte(n)" wird am 11.10.2018 in Crediton seine Premiere haben und nach weiteren Aufführungen dort am 19.+ 20.10.2018 in der der Orangerie in Fulda aufgeführt werden.

detaillierte Informationen auf der projekteigenen Homepage www.echoesofwartime.com

Personen, deren Erlebnisse, Erfahrungen und Gedanken Teil des Theaterstückes sein werden

 aus Crediton:

Charles Ware, 14-jährig gibt er vor bereits 18 zu sein und meldet sich für den Frontdienst. Seine Mutter findet dies heraus und verhindert es. Mit 15 versucht er es wieder. Die Mutter wendet sich ans Kriegsministerium, woraufhin er von der Front abgezogen wird. Er kehrt nicht nach Hause zurück sondern versorgt die Pferde beim Militär. Er bleibt bis 1920 beim Militär und steigt zum Sergeant auf.

Amy Montague,  Mutter von 4 Kindern, Sekretärin der Exeter Women's Social & Political Union, sehr unabhängig und freiheitsliebend, kämpft für die Rechte der Frau, 2 Söhne starben an der Front.

Reverend Worthington Jukes, Priester, 1 Sohn, der im Krieg fällt sowie eine Tochter, die John Wissman heirtet, dessen Vater Deutscher war, aber für die Briten kämpfte. 

Stephen Cyril Dimes, verheiratet, Vater eines Sohnes. Kann sich nach einer schweren Verletzung, die im Lazarett notdürftig behandelt wird, nicht vorstellen, an die Front zurückzukehren. Kameraden berichten, er sei sehr niedergeschlagen. Am 12. April 1918 verlässt er das Krankenhaus, um spazieren zu gehen. Am 13. April 1918 wird seine Leiche in einem Eisenbahntunnel in der Nähe von Gillingham, Kent gefunden. Es gab mehrere Abschiedsbriefe. 

aus Fulda

Joseph Vonderau sen., verheiratet, Lehrer an der Domschule, Direktor des Vonderaumuseums, lebt bis zu seinem Tod 1951 im eigenen Haus An der Waides 15, Vater von 5 Söhnen und zwei Töchtern, 1 Sohn stirbt mit 2 Monaten, der 2. Sohn stirbt 1910 an den Folgen seienr Krankheit, Sohn Joseph zieht 1914 in den Krieg und stirbt dort  als Held 6 Wochen später in Frankreich, seine Frau Josefine ist kränklich und oft im Sanatorium. Nach dem Krieg reist er nach Frankreich, um nach dem Grab seines Sohnes zu suchen und Hinweise zu dessen Tod zu finden. Er errichtet ihm einen Grabstein im eigenen Garten.

Josefine Vonderau, verheiratet mit Joseph Vonderau sen., Kinder s.o., leidet an Gallensteinen und Rheumatismus. Nach Joseph jun. Tod versuchte sie, mit ihrer Trauer fertig zu werden. Sie  stirbt am 28. November 1914 an ihrer Krankheit oder an einem gebrochenen Herzen?

Robert Vonderau, heroisiert seinen Bruder Joseph und geht im August 1914 freiwillig zum Militär. Er wird an die Front nach Russland geschickt ist sehr stolz auf seine Uniform und darauf seinem Vaterland dienen zu können. Er überlebt den Krieg, leidet aber an einer zeitlebens an einer Kreigsverletzung am Bein.

Margarete Grippentrog, in Poznan, Polen geboren, kommt mit 20 Jahren nach Fulda, arbeitet an einer ev. Grundschule, errichtet eine Klasse mit 42 Mädchen, kümmert sich mit Kriegseintritt um die Nahrungsmittelversorgung der Soldaten, treibt hierfür Gelder ein, wird 1918 Mitglied der DDP und setzt sich stark für die Gleichberechtigung der Frauen ein, wird 1929 Rektorin an einer Mädchenschule in Kassel.

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Neben professionellen und semiprofessionellen SchauspielerInnen der 3 Theater aus Fulda und Crediton werden SpiellerInnen der DSP Kurse des Stein Gymnasiums sowie des Marianums diese Produktion szenisch mit unterstützen


Für Schulen gibt es Begleitmaterial und die Möglichkeit Begleitworkshops zu buchen.